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Ausschnitte aus:

"Wir leben hier!" & "Mit einem Bein im vollen Boot"

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Mein Name ist Sepehr Hamidizadeh und ich habe kürzlich das 20. Lebensjahr vollendet. Gegenwärtig besuche ich die Q4 und werde entsprechend bald mein Abiturzeugnis erhalten. Durch günstige Umstände habe ich im Oktober 2022 angefangen, mich im Megalomania Theater als Laiendarsteller zu versuchen, was ich bis zum heutigen Tage überhaupt nicht bereue. Schauspielerei ist meines Erachtens ein äußerst bereicherndes Hobby, welches in vielen Facetten den Horizont erweitert. In der Lesung wird aus den Werken „Wir leben hier!“ und „Mit einem Bein im vollen Boot“ gelesen.

"Wir leben hier!"

Bei „Wir leben hier!“ handelt es sich um eine Sammlung aus Berichten, welche von Jugendlichen stammen, die einen Migrationshintergrund haben oder selbst aus ihrem Heimatland nach Deutschland immigriert sind. Hieraus werden vier Berichte vorgelesen. Dabei wird darauf geachtet, dass Jugendliche aus verschiedensten Ländern berichten. Es wird von Themen wie der Heimat oder der Familie berichtet. Bedauerlicherweise wird auch von unschönen Erfahrungen gesprochen, wie der mit Rassismus oder Ausländerfeindlichkeit im Generellen, was leider auch besonders jetzt unübersehbare Spuren hinterlässt, wovon viele Menschen betroffen sind. Die Berichte aus „Wir leben hier!“ sind jedoch kurz, weshalb - wenn passend - vom historischen Kontext der jeweiligen Länder erzählt wird, um ein besseres Verständnis über die vielfältigen Hintergründe zu erlangen.

"Mit einem Bein im vollen Boot"

In „Mit einem Bein im vollen Boot“ wird es umfangreicher. Hier erzählen uns Ausländer aus ihren Erfahrungen und besonders den Unterschieden zwischen ihrer Kultur und der Deutschen. Es sind Menschen, die in ihrem Heimatland teils traumatisierenden Ereignissen ausgesetzt waren und in Deutschland ihre Sicherheit suchen wollten. Hier sind die Erzählungen im Gegensatz zu „Wir leben hier!“ viel umfangreicher, weshalb hier ein tieferer Einblick in Perspektive, Kultur und Erfahrungen gewährleistet wird. Diese Lesung beabsichtigt, Einblicke in das Leben anderer Menschen, welche mit uns auf demselben Globus leben, nahezubringen, um Hass, Intoleranz und Vorurteile vorzubeugen, und um ein besseres Gefühl zu bekommen, wie es sein könnte, in jener Situation zu stecken, in welcher zum Überleben das Bekannte verlassen werden muss.

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