Der gute Mensch von Sezuan

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Ziemlich vieles an diesem Stück wirkt im ersten Moment irritierend. Das beginnt schon beim Titel.
Muss sich der "gute Mensch" doch neben dem gerade in den letzten Jahren massiv diffamierend gebrauchten "Gutmensch"-Begriff behaupten.
Steigt man tiefer in das Stück ein, eröffnet sich eine farbenprächtige Welt aus genau gezeichneten Figuren, gewitzten Dialogen, Poesie und spannenden Auseinandersetzungen. In denen es – wie bei jedem guten Stück – um alles geht.
Drei Götter suchen nach wenigstens einem guten Menschen im Land. Zur himmlischen
Existenzsicherung. Sie finden einen: die Prostituierte Shen Te. Doch ihre guten Taten bringen die Frau um jegliche Mittel der eigenen irdischen Existenzsicherung. So bleibt ihr nur die Erfindung eines Vetters Shui Tal;, gewieft, hart und geschäftsfähig, in den sie sich verkleidet, wenn es keinen Ausweg gibt. Als sie sich verliebt, wird es richtig kompliziert...
Ist es nicht möglich, gut zu sein und doch (gut) zu leben? Wieso fliegen dem toughen Vetter
irritierend oft unsere Sympathien zu, während wir uns gleichzeitig danach sehnen eigentlich das zu tun, was uns unser Gewissen sagt? Und wo kommen welche Internalisierungen von Wertsetzungen her? Wo „liegt“ eigentlich dieses Sezuan (heute)? Wofür leben wir und wie verteidigen wir unsere Träume? Und: ein Flieger MUSS fliegen, oder?
Begebt euch mit uns auf die Reise dieser tollen Parabel!

 


Vorstellungen: 15.06 19:30

 

 


Regie: Anja Becker

Künstlerische Mitwirkung Licht/Ton/Outside Eye: Frowin Reber
Komponist: Wolfgang Michael Weiß
Fotos: Andreas Kemler


Es spielen:

Tobias Blank

Melina Fey 

Gabriele Giersiepen

Sara Lolaee

Judith Nitzschner

Jetmira Qerimi

Johannes Wirth

Regie: Anja Becker ist freischaffende Schauspielerin und Performerin aus Frankfurt. Sie arbeitet an
verschiedenen Theatern im Rhein-Main-Gebiet und steht regelmäßig vor der Kamera. Derzeit ist sie im Megalomania im „Messingkauf“ zu sehen, außerdem in Die Präsidentinnen im Frankfurter Autoren Theater, in Variations Serieuse im Gallus Theater sowie in Tratsch im Treppenhaus in Mainfranken. Regiearbeiten: im Jahr 2017 Auf einmal fremd eine große Produktion über geschichtliche Parallelwelten (im Regieteam) sowie in zwei Einaktern.

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copyright: Andreas Kemler
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