Ein Jahr in vier Wochen

Unser Brecht

Ein Jahr lang haben junge (manche nicht mehr ganz so junge) Menschen, Stücke Brechts auf unsere Bühne gebracht.

In der Zeit vom 01.06.22- 10.07.22 zeigen wir noch einmal, was sie erarbeitet/ gespielt haben. Darunter sind auch zwei Premieren, sein politischstes und  kulinarischstes Stück. Wir enden mit einem Sommerfest!

Die Stücke

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Die Hauptfigur Baal ist ein Paradebeispiel für toxische Männlichkeit. Er behandelt die Menschen um sich, besonders die Frauen, wie Dreck und rechtfertigt dies selbstverliebt mit seiner „Freiheitsliebe“ als Künstler.

01./.02. Juni

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Was Brecht über das Leben in dem bürgerlichen Staat, der so rasch faschistisch wurde, zu erzählen hat, ist ein Wert an sich.

Wir ergänzen die Flüchtlingsgespräche mit "Die Jüdische Frau", einem Monostück aus Furcht und Elend des dritten Reichs. 

03./.04. Juni, 22./23. Juni

Mann ist Mann ist Mann ist Mann ist Mann ist Mann ist Mann ist Mann ist Mann ist Mann ist

Herr Bertolt Brecht behauptet: Mann ist Mann.

Und das ist etwas, was jeder behaupten kann.

Aber Herr Bertolt Brecht beweist auch dann

Dass man mit einem Menschen beliebig viel machen kann.

Hier wird heute Abend ein Mensch wie ein Auto um montiert

Ohne dass er irgendetwas dabei verliert.

07./08. Juni

Die Maßnahme

10./11. Juni

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13./14. Juni

Im Kampf um die Monopolstellung geraten mehrere Fleischfabrikanten, Viehzüchter und Spekulanten aneinander; alles auf dem Rücken der Arbeiter, die beinahe verhungern. Die religiös lebende Johanna gerät dabei zwischen die Fronten, versucht zu vermitteln. Sie kommt in Selbstzweifel, manipuliert und wird manipuliert. Kann sie wirklich etwas ändern?

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15. Juni

Drei Götter suchen nach wenigstens einem guten Menschen im Land. Zur himmlischen Existenzsicherung. Sie finden einen: die Prostituierte Shen Te. Doch ihre guten Taten bringen die Frau um jegliche Mittel der eigenen irdischen Existenzsicherung. So bleibt ihr nur die Erfindung eines Vetters Shui Tal;, gewieft, hart und geschäftsfähig, in den sie sich verkleidet, wenn es keinen Ausweg gibt. Als sie sich verliebt, wird es richtig kompliziert...

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Leben des Galilei

18./19.  Juni

Drei Götter suchen nach wenigstens einem guten Menschen im Land. Zur himmlischen Existenzsicherung. Sie finden einen: die Prostituierte Shen Te. Doch ihre guten Taten bringen die Frau um jegliche Mittel der eigenen irdischen Existenzsicherung. So bleibt ihr nur die Erfindung eines Vetters Shui Tal;, gewieft, hart und geschäftsfähig, in den sie sich verkleidet, wenn es keinen Ausweg gibt. Als sie sich verliebt, wird es richtig kompliziert...

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25./26.  Juni

 Sie beschreibt die Geschichte der Magd Grusche, die sich im Dienst des Gouverneurs Abaschwili befindet. Als er während eines Aufruhrs hingerichtet und seine Frau Natella vertrieben wird, lässt diese ihren Säugling zugunsten ihrer wertvollen Kleider zurück. Grusche nimmt sich des Kindes an. Vor den frisch ernannten Richter Azdak wird der Fall der Gouverneurswitwe und ihres Sohnes getragen. Er fordert die Kreidekreis-Probe - das Kind soll derjenigen Mutter gehören, die es aus dem Kreidekreis zu sich ziehen kann.

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28./29.  Juni

Der Gutsherr Puntila hat zwei Gesichter. Nüchtern ist er ein Ausbeuter und Kapitalist, der seine Angestellten schlecht behandelt und seine Ländereien mit harter Hand und

ökonomischer Kälte regiert. Ist er betrunken wird er plötzlich zum empathischen, geselligen Menschenfreund, der seine Tochter mit seinem Knecht Matti verheiraten möchte und es bereut diese bereits mit dem Aristokraten Attache verlobt zu haben. Sein unentbehrlicher Chauffeur Matti ist für Puntila, je nach Zustand, Prügelknabe oder Beichtvater und Gewissen. 

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Die Dreigroschenoper

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Der Gutsherr Puntila hat zwei Gesichter. Nüchtern ist er ein Ausbeuter und Kapitalist, der seine Angestellten schlecht behandelt und seine Ländereien mit harter Hand und

ökonomischer Kälte regiert. Ist er betrunken wird er plötzlich zum empathischen, geselligen Menschenfreund, der seine Tochter mit seinem Knecht Matti verheiraten möchte und es bereut diese bereits mit dem Aristokraten Attache verlobt zu haben. Sein unentbehrlicher Chauffeur Matti ist für Puntila, je nach Zustand, Prügelknabe oder Beichtvater und Gewissen. 

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10.07

Nach einer Vorstellung betritt in Begleitung einer Schauspielerin, eines Dramaturgen und eines Schauspielers ein Philosoph (bei uns: eine Philosophin) die Bühne.

 Der Philosoph:

Ich suche ein Mittel, Vorgänge unter Menschen zu bestimmten Zwecken nachgeahmt zu bekommen, höre, ihr verfertigt solche Nachahmungen, und möchte nun feststellen, ob ich diese Art Nachahmungen brauchen kann.